News - Bund

Neuauflage der Grundsatzstellungnahme „Essen und Trinken im Alter“ des MDS

ESSEN - Die MDK-Gemeinschaft hat ihre Handlungshilfe für Pflegende zur Ernährung und Flüssigkeitsversorgung von älteren Menschen komplett überarbeitet und um weitere Aspekte ergänzt. Die Neuauflage hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) jetzt unter dem Titel „Grundsatzstellungnahme Essen und Trinken im Alter“ veröffentlicht.  Diese steht zum zum Download bereit. 

Ergonomisches Patientenhandling in der Pflegeausbildung

BREMEN – Welchen Stellenwert hat das Thema „Patientenhandling“ in der theoretischen und praktischen Pflegeausbildung und den entsprechenden Ausbildungsgrundlagen? Welche Rolle spielen dabei „ergonomische“ Gesichtspunkte? Diesen Fragen wurden mit finanzieller Unterstützung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen in einem „Methodenmix“- Projekt 2012–2013 nachgegangen. Die Ergebnisse der Erhebungen und daraus folgende Handlungsempfehlungen stehen hier zum Download bereit.

 

Kasseler Erklärung - haftungsrechtliche Sicht zur Pflegedokumentation

BERLIN - Das Thema „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation" ist nach wie vor hochaktuell. Hinsichtlich des Projekts „Praktischen Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ wird von Pflegefachpersonen immer wieder die Frage aufgeworfen, ob diese „verschlankte“ Form der Dokumentation auch haftungsrechtlich haltbar ist. Eine Juristische Expertengruppe hat hierzu die "Kasseler Erklärung" abgegeben, die den notwendigen Umfang der Pflegedokumentation aus haftungsrechtlicher Sicht beleuchtet.

Blutzuckermessgeräte gehören zu den Medizinprodukten: Gewerbeaufsicht prüft

BERLIN - Die Gewerbeaufsicht überprüft die Einhaltung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Gemäß § 3 des Medizinproduktegesetzes (MPG) gehören auch Blutzuckermessgeräte zu den Medizinprodukten. Es gelten seit 2013 die Vorschriften aus § 3 des Medizinproduktegesetzes (MPG) sowie aus den §§ 2, 4a und 11 der MP-Betreiberverordnung. Es gibt zwei Kontrollvorschriften: die Kalibrierungskontrolle („messtechnische Kontrolle“) und die so genannte Qualitätskontrolle gem. § 4a der Medizinprodukte-Betreiberverordnung.

1. Kalibrierung:

Die Geräte müssen gem. §2 MPBetreibV vom Betreiber (Pflegedienst) regelmäßig entsprechend den Angaben des Geräteherstellers kalibriert werden. Für Medizinprodukte mit Messfunktion wird gemäß §11 MPBetreibV eine messtechnische Kontrolle (MTK) vorgeschrieben. Die Häufigkeit der Kontrollen muss den Herstellerangaben entsprechen.

2. Qualitätskontrolle:

Zur Qualitätskontrolle muss die Überprüfung der Messgenauigkeit der Blutzuckergeräte mittels Glukoselösung entsprechend der „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“

  • regelmäßig mindestens einmal wöchentlich durchgeführt werden (festen Tag bestimmen).

Zusätzlich immer dann, wenn:

  • die Teststreifen extremen Temperaturen ausgesetzt waren, z.B. im Auto des Pflegedienstes
  • das Messgerät lange nicht benutzt worden ist,
  • das Messgerät heruntergefallen ist und
  • die Messwerte nicht mit dem Befinden des/r Patienten/in übereinstimmen

Die entsprechenden Ergebnisse sind zu dokumentieren. Am besten wird für jedes Gerät des Pflegedienstes eine so genannte Prüfliste angelegt, die mit dem Gerät mitwandert.

Die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen  finden Sie hier.

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