News - Bund

Wettbewerbsaufruf zur vierten Förderperiode „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“

BERLIN - Bis Ende 2016 soll sich die Zahl von bislang knapp 300 unterstützten lokalen Allianzen wie zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Ärzte, kulturelle Einrichtungen und Kommunen auf insgesamt bis zu 500 Standorte erhöhen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird daher erneut in 2015  weitere „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ im Programm aufnehmen und mit bis zu 10.000 Euro jedes Projekt für einen Zeitraum von zwei Jahren fördern.
Ziel des Bundesprogramms ist der Auf- oder Ausbau regionaler Netzwerke, die die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren nachhaltig fördern. Die Angebote vor Ort sollen durch die Netzwerkarbeit besser koordiniert, gemeinsam weiterentwickelt und so auf die Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet werden. Gefördert werden im Rahmen der Vernetzungsarbeit auch Maßnahmen zur gesellschaftlichen Aufklärung und Sensibilisierung im Umgang mit Demenz. In begrenztem Umfang können dazu auch konkrete Angebote zur Teilhabe und Inklusion der Betroffenen gehören. 
Bewerbungen in der vierten Förderwelle können bis zum 28. Februar 2015 für den Aufbau oder die Weiterentwicklung einer lokalen Allianz beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA), Köln erfolgen. Besonders erwünscht sind Konzepte die einen der nachfolgenden Schwerpunkte bedienen:
- Förderung und Entwicklung von Netzwerken im ländlichen Raum
- hauptsächlicher Einbezug von Menschen mit Migrationshintergrund
Im Rahmen der Vernetzungsarbeit soll durch die Projekte eine Kontaktaufnahme zu den örtlich ansässigen Pflegestützpunkten oder Pflegeberatungsstellen und den ggf. bestehenden regionalen Demenznetzwerken mit dem Ziel einer Zusammenarbeit erfolgen, hierzu ist im Bewerbungsformular kurz Stellung zu nehmen. Weiterhin wird ein Einbezug bislang unterrepräsentierter Partner, z.B. von Unternehmen oder Arztpraxen empfohlen. Nach Auswahl unter Beteiligung der Bundesländer beginnt die Förderung ab dem 1. September 2015. Alle erforderlichen Unterlagen sowie Details zur Bewerbung finden Sie hier: http://www.lokale-allianzen.de/service/foerderung/wettbewerb-2015/

Ideenwettbewerb für eine bessere Mobilität im Alter

BERLIN - Die Robert-Bosch-Stiftung schreibt einen Ideenwettbewerb unter dem Motto "Kleine Schritte - große Wirkung" für eine bessere Mobilität im Alter aus. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, dass ältere Menschen in ihrem Lebensumfeld mobil bleiben oder wieder mobil werden. Die Ausschreibung will gleichzeitig die Eigenverantwortung und das Engagement älterer Menschen stärken, denn ältere Menschen können mit ihren Ideen und ihrem Engagement entscheidend zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen.

Gesucht werden gute Beispiele, um räumliche, soziale und virtuelle Barrieren zu beseitigen oder zu reduzieren. Dazu bedarf es nicht immer großer Lösungen, auch kleine Schritte können hilfreich sein.

Welche Projekte werden gefördert?
Die Projektideen beziehen sich auf die Lebenswelt älterer Menschen und sind praxisorientiert. Sie sind nachhaltig und können auch nach der einjährigen Förderphase weitergeführt werden. Abgeschlossene Projekte oder Projekte in der Umsetzungsphase können nicht in die Förderung aufgenommen werden.

Was bietet das Förderprogramm?
Die 20 aussichtsreichsten und innovativsten Projektkonzeptionen werden mit bis zu 10.000 Euro unterstützt.

Bewerbungsschluss ist der 22. März 2015.

Weitere Informationen

Newsletter Januar 2015 der DCS Pflege online

BERLIN - Der aktuelle monatliche Newsletter der DatenClearingStelle Pflege ist online und informiert über den aktuellen Stand der Bearbeitung und Veröffentlichung der Transparenzberichte sowie die Durchschnittsnoten im Ländervergleich.

Expertenstandards nach § 113a SGB XI

BERLIN - Mit dem Mitte 2008 in Kraft getretenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetz hat der Gesetzgeber die Entwicklung und Aktualisierung von Expertenstandards den Vertragspartnern auf der Bundesebene, also den Vertretern von Pflegeeinrichtungen, Sozialhilfeträgern und Pflegekassen übertragen. Bei den Vereinbarungen wirken die Pflegebedürftigenvertreter beratend mit.

Der Auftrag zur Entwicklung des ersten Expertenstandards nach § 113 a SGB XI wurde im März 2013 an das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) vergeben. Der Expertenstandard befasst sich mit dem Thema „Erhaltung und Förderung der Mobilität“.

Ende März 2014 wurde der Expertenstandard-Entwurf  im Rahmen einer Fachkonferenz konsentiert. Der konsentierte Entwurf wird im Auftrag der Vertragspartner nach § 113 SGB XI ab Anfang 2015 in ausgewählten stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten modellhaft implementiert. Die Ergebnisse der modellhaften Implementierung werden voraussichtlich Mitte 2016 vorliegen. Im Anschluss daran entscheiden die Vertragspartner nach § 113 SGB XI über die verbindliche Einführung des Expertenstandards in den zugelassenen Pflegeeinrichtungen.  Erst mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist der Expertenstandard für alle Pflegedienste und –heime in Deutschland verbindlich und verpflichtend durch die Pflegeheime und Pflegedienste umzusetzen.

Expertenstandard nach § 113a SGB XI: Erhaltung und Förderung der Mobiltät in der Pflege
Abschlussbericht des Deutschen Netzwerkes für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), 13. Juni 2014

Anlagenband zu den Ergebnissen der Literaturanalyse zum Expertenstandard "Erhaltung und Förderung der Mobilität"
erstellt vom Institut für Pflegewissenschaft an der Uni Bielefeld, 20. September 2013

Veranstaltungsübersicht - Januar 2015

VeranstaltungenBERLIN - Die aktuelle Veranstaltungsübersicht des DBfK des Monats Januar 2015 steht ab sofort hier zum Download bereit. Weitere Veranstaltungen finden Sie unter dem Menüpunkt Termine oder auf den Bildungsseiten von www.dbfk.de.